Vom überladenen Club zum klaren Stammkundenangebot
Thomas Röder · Inhaber, Sportfachhandel Freigericht · Einführungsbegleitung
Thomas Röder führte im Frühjahr ein Clubmodell mit drei Statusstufen, Geburtstagsgutschein und Partnerprämien ein. Das Team war überfordert, Kunden stellten Rückfragen zur Punkteverfallfrist. In acht Wochen Einführungsbegleitung wurden die Stufen auf zwei reduziert, die Verfallfrist auf dem Kassenhinweis sichtbar gemacht und wöchentlich die ersten Einlösungen besprochen. Ergebnis: weniger Beschwerden, mehr aktive Sammler, und das Team spricht das Programm ohne Skript an.
Beim Start haben wir zu viele Statusregeln gleichzeitig erklären wollen. Die Begleitung hat uns auf drei klare Sätze an der Kasse reduziert. Die Anmeldequote stieg in Woche vier spürbar.
Einheitliche Regeln für fünf Bio-Märkte
Vera Hofmann · Geschäftsführung, Bio-Marktverbund · Treueprogramm-Konzeption
Der Verbund wollte keine fünf verschiedenen Stempelkarten mehr. In der Konzeption wurden Kernregeln (Punkte pro Euro, Einlöseschwelle, Geburtstag) zentral festgelegt; jeder Markt darf eine lokale Sachprämie vorschlagen. Die Einführung erfolgte gestaffelt. Vera Hofmann betont, dass der schriftliche Übergabeordner für neue Marktleitungen entscheidend war – nicht die Präsentation am Kick-off-Tag.
Für fünf Märkte brauchten wir einheitliche Regeln, die lokal noch Luft lassen. Das Konzept trennt zentrale Prämien von marktbezogenen Aktionen – das hat Diskussionen zwischen den Standorten verkürzt.